Riedentwicklung


Flash-Animation (295 kB)
Zweitausend Jahre Hessisches Ried- Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte in 90 Sekunden
„Eine kleine Riedgeschichte“ erzählt als animierte 3D-Simulation (Shockwave-Flash), wie sich das hessische Ried, die Landschaft zwischen Rhein und Odenwald, in den letzten zwei Jahrtausenden entwickelt hat und warnt davor, wie es ausgehen könnte, wenn sich der Trend der Zersiedlung der Landschaft in gleichem Tempo wie jetzt weiter fortschreibt.
Wir beginnen mit der römischen Besiedlung, die die Straßen (besonders die Bergstraße = Strata montana) ausbauten und das Gebiet mit wechselndem Erfolg gegen die Germanen verteidigten.
Der nächste Meilenstein ist der Aufstieg des Klosters Lorsch zu einem wichtigen Machtzentrum.
Es folgt das Ringen des Menschen mit der Natur, Kanäle wurden gebaut, Flüsse (Rhein und Weschnitz) begradigt und die Sümpfe trockengelegt.
Im Generalkulturplan wurde das Schicksal der natürlichen Landschaft besiegelt - die Entwässerung und Zerschneidung durch die A67 und später die A5 veränderte die Landschaft endgültig und führte in großem Maßstabe zu einem Artensterben.
Die Entwicklung der Siedllungsflächen nahm in gleichem Maße zu, wie trockener Boden erschlossen wurde, so dass heute ein Netz von Ortschaften und Strassen das Ried überzieht.

Sollte diese Entwicklung anhalten, dann ist davon auszugehen, dass in einigen hundert Jahren der Kollaps durch die Totalversiegelung der Landschaft erfolgen könnte.
Soweit darf es nicht kommen!



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